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Foto (Schwenk): Plenum in der Sängerhalle Wasseralfingen

An der Zukunft der Kirche weiterarbeiten

Sibylle Schwenk

Der katholische Dekanatsrat hat sich neu konstituiert. Das Laiengremium der so genannten „Mittleren Ebene“ repräsentiert die Kirche in der Region und vertritt die 100 Kirchengemeinden des Dekanats Ostalb. „Wir sind froh und glücklich, dass sie bereit sind, mit uns an der Zukunft der Kirche weiterzuarbeiten“, sagt Dekan Robert Kloker. Außerdem stellt Öffentlichkeitsreferentin Sibylle Schwenk die neue Kampagne für diese Legislaturperiode vor mit dem Titel: „Katholische Kirche: Mehr als Du denkst!“.

In den vergangenen Wochen haben die Kirchengemeinden des Dekanats Ostalb jeweils zwei Vertreterinnen und Vertreter in den Dekanatsrat gewählt. Viele neue Gesichter gibt es deshalb bei der Zusammenkunft in der Sängerhalle Wasseralfingen zu sehen. Dekanatsreferent Romanus Kreilinger zeigt die Aufgaben des Dekanatsrats auf. „Wir vertreten hier die Kirche in der Region auf der Ebene des Landkreises“, so Kreilinger.

Der Dekanatsrat kommt dreimal im Jahr zusammen und fasst als Kirchensteuervertretung im so genannten „Rottenburger Modell“, das die aktive Beteiligung von Laien an der Verteilung der Gelder vorsieht, die erforderlichen Haushalts- und Finanzierungsbeschlüsse. Außerdem beschließt der Rat der Mittleren Ebene Projekte und Aktionen, die im sozial-karitativen Bereich oder in aktuellen politisch-gesellschaftlich oder in ethischen Fragestellungen, auf den Weg gebracht werden sollen. „Wir möchten auch wieder verstärkt die Basis unseres Handelns, unseren Glauben, in den Mittelpunkt unserer Sitzungen rücken“, so Dekan Robert Kloker beim geistlichen Impuls, der dieses Mal in der Stephanuskirche in Wasseralfingen stattgefunden hat.

Neue Kampagne: „Katholische Kirche – mehr als du denkst!“

In diesen inhaltlichen Bereich mündet auch die neue Kampagne des Dekanats Ostalb. Öffentlichkeitsreferentin Sibylle Schwenk stellt diese im Rat vor. Die „Mehr-als-Du-denkst“-Kampagne nutzt dafür eine Seite auf der Homepage des Dekanats (dekanat-ostalb.de). „Wir möchten damit Menschen auf eine andere Art und Weise zeigen, wie sie einen neuen Zugang zum Glauben finden können, und was wir als Kirche dafür bieten,“ führt Sibylle Schwenk aus. Herzstück der Kampagne sind Kartenmotive, die mit Give-aways ausgestattet sind. „Damit die Menschen etwas zum Mitnehmen haben und spüren, dass sie der Glaube im Alltag begleiten kann“. Die ersten drei Motive sind „Mehr Stille“, „Mehr Gemeinschaft“ und „Mehr gute Gedanken“. Es gebe noch einige Ideen, die es im Laufe der Legislaturperiode umzusetzen gelte. Sie hoffe, dass die Dekanatsrätinnen und –räte für die Kampagne als Botschafter fungieren könnten und gibt allen Teilnehmenden ein „Starterpaket“ für die jeweilige Kirchengemeinde mit.

Bei der ersten Sitzung des neu zusammengesetzten Dekanatsrats wird auch gewählt: Als neuer Gewählter Vorsitzender und Nachfolger der ausgeschiedenen Anita Scheiderer, wählt das Gremium den Neresheimer Walter Baum. Als seine Stellvertreterin kann Anita Lenz aus Rosenberg gewonnen werden. In den Geschäftsführenden Ausschuss, der die Dekanatsratssitzungen inhaltlich vorbereitet, kommen künftig Christoph Romer, Luzia Gutknecht, Volker Ziermann, Nico Gasch und Gabi Domes.

Für die nächste öffentliche Sitzung des Dekanatsrats am 6. November in Wasseralfingen kündigt Dekan Robert Kloker nähere Ausführungen zum Prozess „Kirche der Zukunft“ an.