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Kin­der set­zen ein Zei­chen des Friedens 

23.03.2022

Getreu dem Rin­del­ba­cher Schul­leit­bild „Gemein­sam sind wir stark“ haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler 300 Frie­dens­arm­bän­der geknüpft. Die Kin­der aus der Grund­schu­le Rin­del­bach, sowie aus der Außen­klas­se der Kon­rad-Biesal­ski-Schu­le, haben inner­halb einer Woche für die ukrai­ni­schen Kin­der in der LEA Ell­wan­gen Frie­dens­arm­bän­der vol­ler Taten­drang hergestellt.

Die Faschings­fe­ri­en und auch die letz­ten Wochen waren für vie­le durch Gewalt und Krieg in der Ukrai­ne geprägt. Im Reli­gi­ons­un­ter­richt haben sich die Kin­der aller Jahr­gangs­stu­fen mit dem The­ma „Frie­den“ beschäf­tigt. Sie haben dar­über gespro­chen, was es bedeu­tet in FRIEDEN zu leben und sich über Frie­dens­sym­bo­le und Frie­dens­stif­ter unter­hal­ten. Für Frie­den auf der Welt und beson­ders für die Ukrai­ne haben sie zusam­men gebe­tet für eine Gesprächs­be­reit­schaft in Respekt und Wert­schät­zung, um mit­ein­an­der einen gemein­sa­men Weg zu fin­den. Im Fokus des Reli­gi­ons­un­ter­richts war dabei auch das Kir­chen­lied „Frie­dens­netz“. Getreu dem Refrain: „Wir knüp­fen auf­ein­an­der zu, wir knüp­fen anein­an­der an, wir knüp­fen mit­ein­an­der, Shalom, ein Frie­dens­netz“, knüpf­ten die Kin­der Freund­schafts­bän­der in den Far­ben der ukrai­ni­schen Flag­ge als sicht­ba­res Zei­chen für Frie­den, Freund­schaft und als Will­kom­mens­ge­schenk. Auch in der Frei­zeit wur­den flei­ßig mit unter­schied­li­chen Mate­ria­li­en Bän­der her­ge­stellt, Gesprä­che wur­den inten­si­viert und über wei­te­re Hilfs­ak­tio­nen in der Schu­le und zuhau­se nach­ge­dacht. Ver­gan­ge­nen Mitt­woch über­reich­ten im Bei­sein von LEA-Lei­ter Bert­hold Weiß stell­ver­tre­tend für die gan­ze Schul­ge­mein­schaft Rek­to­rin Bir­git Reiß­mül­ler, Kon­rek­to­rin Rosi Mai­er und Gemein­de­re­fe­ren­tin Doro­thee Schäff­ler die Freund­schafts­bän­der an die ukrai­ni­schen Kin­der und Jugend­li­chen. Auch ein Pla­kat haben die Schü­le­rin­nen und Schü­ler mit Begrü­ßungs­text in ukrai­ni­scher Spra­che gestal­tet. Nicht nur die ukrai­ni­schen Kin­der, son­dern auch Jugend­li­che aus Afgha­ni­stan und Geor­gi­en freu­ten sich sehr über die gelun­ge­ne Über­ra­schung. Ihre Dank­bar­keit drück­ten sie mit ein­fa­chen Wor­ten wie „Thank you“ und „God bless you“ aus, es gab sogar spon­ta­ne und über­ra­schen­de Umar­mun­gen. So war es nicht nur ein Zei­chen des Frie­dens für die Kin­der und Erwach­se­nen, es war ein sicht­ba­res und spür­ba­res „Gemein­sam sind wir stark“.

Doro­thee Schäff­ler, Gemeindereferentin